ELEKTROINSTALLATIONDortmund-Eving
Die Häuser der denkmalgeschützten Alten Kolonie Eving wurden 1898/99 ganz ohne eigenes Bad gebaut – gebadet wurde gemeinschaftlich im Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz. Jedes Bad, das seither nachträglich eingebaut wurde, gilt in der Regel als wesentliche Änderung und braucht einen eigenen FI-Schutzschalter. Für genau diese Elektroinstallation im Bestand sind wir in Eving unterwegs – schnellstmöglich am Telefon erreichbar.
Kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung – der Preis wird individuell am Telefon besprochen.
Warum in Eving fast jedes Bad eine Nachrüstung ist
Der Stadtbezirk Eving wurde über Jahrzehnte von der Zeche Minister Stein geprägt: 1856 gegründet, 1941 die größte Zeche im gesamten Ruhrgebiet, mit der letzten Förderung 1987 die letzte fördernde Zeche Dortmunds überhaupt. Rund um sie entstand seit 1898/99 die denkmalgeschützte Alte Kolonie Eving – ursprünglich 76 Häuser mit 270 Wohnungen für die Bergarbeiterfamilien. Was diese Siedlung von vielen anderen Altbau-Beständen unterscheidet: Die Häuser hatten ursprünglich keine eigenen Bäder. Gebadet wurde gemeinschaftlich im Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz, errichtet 1903 bis 1906 nach Plänen des Architekten Paul Knobbe.
Für die Elektroinstallation hat das eine Folge, die über die übliche Altbau-Situation hinausgeht: Weil die Häuser ursprünglich ganz ohne Bad gebaut wurden, ist jedes Bad, das seither ergänzt wurde, eine nachträgliche Erweiterung – und ein Badeinbau gilt in der Regel als wesentliche Änderung. Für den betroffenen Stromkreis endet damit der Bestandsschutz, ein FI-Schutzschalter nach DIN VDE 0100-410 wird Pflicht, während die übrige, unveränderte Verkabelung des Hauses weiter unter Bestandsschutz stehen kann – je nachdem, wann genau nachgerüstet wurde, mit oder ohne FI-Schutz. Weil die Siedlung denkmalgeschützt ist, arbeiten wir bei einer solchen Nachrüstung so behutsam wie möglich: Lassen sich vorhandene Leerrohre oder Kabelwege nutzen, verlegen wir neue Leitungen dort hindurch, statt zusätzlich in die geschützte Bausubstanz einzugreifen.
- 76 Häuser, 270 Wohnungen – errichtet 1898/99 für die Bergarbeiterfamilien der Zeche Minister Stein.
- Ursprünglich ohne eigenes Bad – gebadet wurde im Wohlfahrtsgebäude von Paul Knobbe (1903–1906).
- Ein nachträglicher Badeinbau gilt in der Regel als wesentliche Änderung – und ist damit der Moment, an dem der FI-Schutzschalter Pflicht wird.
Was zur Elektroinstallation in der Alten Kolonie dazugehört
Elektroinstallation im Bestand
Die vollständige Bestandsaufnahme und Modernisierung, von der ersten Ader bis zum Prüfprotokoll – mehr dazu auf unserer Seite zur Elektroinstallation.
Sicherung & FI-Schalter
Geht es nur um den fehlenden FI-Schutz für den neuen Bad-Stromkreis, reicht oft schon Sicherung & FI-Schalter.
Zählerschrank & Verteiler
Bietet der vorhandene Verteiler keinen Platz mehr für den zusätzlichen FI-Schutzschalter, erneuern wir ihn – mehr auf Zählerschrank & Verteiler.
Vor Ort im gesamten Bezirk – ehrlich zur Erreichbarkeit
Im gesamten Bezirk Eving vor Ort
Von der Alten Kolonie bis zur Zeche Minister Stein sind wir im ganzen Stadtbezirk unterwegs.
Auch im benachbarten Mengede
In der Hansemann-Siedlung in Mengede – einer vergleichbaren Zechenkolonie von 1898 bis 1916 – stellt sich dieselbe Bestandsschutz-Frage. Mehr zu unserem Angebot im gesamten Bezirk lesen Sie auf unserer Seite Elektriker in Eving.
Kein pauschales Zeitversprechen
Ein festes Zeitfenster nennen wir nicht – am Telefon sagen wir Ihnen schnellstmöglich und ehrlich, wie es weitergeht.
Fachkraft für die Bestandsschutz-Frage in der Kolonie
Elektrofachkraft
Arbeiten an der Festinstallation übernimmt bei uns ausschließlich eine Elektrofachkraft – wichtig, wo zwei Baugenerationen der Verkabelung aufeinandertreffen.
Fachbetrieb
Als eingetragener Fachbetrieb übernehmen wir Anmeldung und Inbetriebnahme direkt beim zuständigen Netzbetreiber.
Arbeit nach DIN VDE 0100
Auch bei denkmalgeschützter Substanz richten sich Planung und Ausführung nach DIN VDE 0100.
Bad, Sicherung oder Verteiler in der Alten Kolonie? Rufen Sie an.
Ob Nachrüstung des FI-Schutzschalters, Modernisierung eines Stromkreises oder eine Frage zum Bestandsschutz – schildern Sie uns Ihr Anliegen. Kostenlos, unverbindlich, ohne Formular.