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Zählerschrank & Verteiler

Zählerschrank& Verteiler Dortmund

Der „Sicherungskasten” im Flur oder Keller heißt fachlich Zählerschrank bzw. Verteiler — und wenn er brummt, keinen Platz mehr für weitere Sicherungsautomaten hat oder für eine Wallbox zu alt ist, ist meist eine Erneuerung oder Erweiterung fällig. Wir bauen ihn nach VDE-AR-N 4100 und der TAB Ihres Netzbetreibers neu auf, in Dortmund und Abstimmung mit dem Netzbetreiber.

Ob Erneuerung oder Erweiterung die richtige Lösung ist, klären wir vorab am Telefon — kostenlos und unverbindlich.

Elektriker prüft die Verkabelung im offenen Sicherungskasten
VDE-AR-N 4100Zählerplatz nach TAB
ElektrofachkraftVerdrahtung und Umklemmen durch Fachpersonal
FachbetriebNeuer Schrank und Abstimmung aus einer Hand
Nach VDE-AR-N 4100Zählerplatz und TAB des Netzbetreibers
Abnahme & ProtokollDokumentierte Übergabe nach Fertigstellung
Kostenlose & unverbindliche Beratung

Erst prüfen, dann entscheiden: Erneuerung oder Erweiterung?

Am Telefon fragen wir nach dem Alter Ihres Schranks, nach spürbaren Symptomen wie Brummen oder Wärme und danach, ob nur eine zusätzliche Unterverteilung oder ein kompletter Neuaufbau sinnvoll ist. So wissen wir vor dem ersten Termin, worauf wir uns einstellen. Was das im Einzelfall kostet, hängt vom Zustand Ihres Schranks ab — wie wir grundsätzlich mit der Kostenfrage umgehen, lesen Sie auf unserer Seite Kosten & Beratung.

0176 42876194
Typische Ausgangslage

Woran wir merken, dass ein Schrank an seine Grenzen kommt

Vier Situationen, die uns bei Zählerschrank-Anfragen in Dortmund am häufigsten begegnen.

Der Schrank brummt oder fühlt sich warm an

Ein spürbar warmer oder hörbar brummender Verteiler ist kein Zufall — das kann ein Fall für den planbaren Termin sein, in ausgeprägten Fällen auch für unseren Notdienst.

Kein Platz mehr für weitere Sicherungsautomaten

Neue Stromkreise für Küche, Homeoffice oder Garten passen einfach nicht mehr hinein — der Schrank ist bis zur letzten Reihenklemme belegt.

Kein FI-Schutzschalter, keine Reserve für Überspannungsschutz

Ältere Schränke haben oft weder FI-Schutz noch Platz für ein SPD-Gerät. Bei einem Neuaufbau ist der Überspannungsschutz nach DIN VDE 0100-443 und -534 seit dem 15.12.2018 ohnehin verbindlich vorgeschrieben; für unveränderten Bestand besteht dagegen kein Nachrüstzwang, eine Nachrüstung ist aber sinnvoll. Geht es nur um den FI selbst, lesen Sie auch unsere Seite Sicherung & FI-Schalter.

Zu alt für Wallbox oder Photovoltaik

Ein Ladepunkt fürs E-Auto oder eine PV-Anlage braucht Reserve und die passende Absicherung — beides bringt ein alter Schrank meist nicht mit.

Der plombierte Bereich ist tabu — nur der eingetragene Installateur öffnet ihn

Zählerplatz und Hausanschluss sind plombiert und gehören zum Netzbetreiber. Eingriffe in diesem Bereich dürfen ausschließlich durch einen im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragenen Betrieb erfolgen — und nur in Abstimmung mit dem Netzbetreiber (Grundlage NAV §13). Das Setzen und Plombieren des Zählers selbst obliegt dem Netz- bzw. Messstellenbetreiber, nicht uns und nicht Ihnen.

  • Wir übernehmen die Abstimmung mit dem zuständigen Netzbetreiber für Sie.
  • Zählersetzung und Plombierung erfolgen ausschließlich durch den Netz- bzw. Messstellenbetreiber.
Leistungsumfang

Was zu einem Zählerschrank- oder Verteiler-Auftrag dazugehört

Drei Bausteine, die je nach Ausgangslage kombiniert oder einzeln beauftragt werden.

Sauber organisierter Verteilerkasten mit farblich sortierten Leitungen

Neuer Schrank oder Unterverteilung

Kompletter Austausch des Zählerschranks oder Erweiterung um eine Unterverteilung — abgestimmt auf den tatsächlichen Bedarf Ihres Haushalts.

Hand eines Elektrikers justiert Sicherungsautomaten mit bunten Leitungen

Verdrahtung & Schutzorgane

FI-Schutzschalter, LS-Automaten und bei Bedarf ein Überspannungsschutz (SPD) werden fachgerecht verdrahtet und eingebaut.

Nahaufnahme des Hauptschalters und der Sicherungsautomaten in einem Verteilerkasten

Beschriftung & Abnahme

Jeder Stromkreis wird eindeutig beschriftet, die fertige Anlage gemessen und mit Protokoll an Sie übergeben. Eine anschließende Elektroprüfung nach DIN VDE 0100-600 ist auf Wunsch möglich, mehr dazu unter Elektroprüfung.

Klare Abgrenzung

Was in unserem Auftrag steckt — und was woanders hingehört

In unserem Auftrag enthalten

  • Neuer Schrank bzw. Unterverteilung, Verdrahtung und Schutzorgane
  • Beschriftung, Abnahme und Prüfprotokoll
  • Abstimmung mit dem Netzbetreiber für den plombierten Bereich

Gehört woanders hin

  • Der Hausanschluss selbst gehört dem Netzbetreiber — Zählersetzung und Plombierung übernimmt ausschließlich dieser
  • Putz- und Wandarbeiten rund um den neuen Schrank sind meist nicht enthalten
  • Reicht der Bedarf über den Schrank hinaus, ist das ein Fall für unsere Seite Elektroinstallation
So gehen wir vor

Fünf Schritte von der Begehung bis zum dokumentierten Übergabeprotokoll

1

Begehung & Bestandsaufnahme

Wir sehen uns den vorhandenen Schrank, den Zählerplatz und die vorhandene Verdrahtung vor Ort an.

2

Abstimmung mit dem Netzbetreiber

Für den plombierten Bereich klären wir Zählersetzung und Ablauf mit dem zuständigen Netzbetreiber.

3

Aufbau des neuen Schranks

Der neue Zählerschrank bzw. die Unterverteilung wird nach VDE-AR-N 4100 aufgebaut und verdrahtet.

4

Umklemmen & Umschaltung

Bestehende Stromkreise werden sicher auf den neuen Schrank umgeklemmt.

5

Messung & Dokumentation

Abschließende Messung, Beschriftung und Übergabe mit Protokoll.

Vertrauensbasis

Worauf sich unsere Arbeit am Zählerschrank stützt

Elektrofachkraft

Verdrahtung, Umklemmen und Inbetriebnahme führt bei uns ausschließlich qualifiziertes Fachpersonal aus.

Fachbetrieb

Als eingetragener Installationsbetrieb stimmen wir den plombierten Bereich direkt mit dem zuständigen Netzbetreiber ab.

Nach VDE-AR-N 4100

Zählerplatz und Aufbau richten sich nach dieser Anwendungsregel und der TAB Ihres Netzbetreibers — Arbeit nach DIN VDE.

Alter, verwitterter Sicherungskasten an einer Backsteinwand (Altbau-Kontext)
ohne FIViele ältere Verteiler in Dortmund sind noch ungeschützt.
Dortmund vor Ort

Wo in Dortmund Zählerschränke besonders oft in die Jahre gekommen sind

In der Großwohnsiedlung Scharnhorst-Ost im Bezirk Scharnhorst stehen rund 5.250 Wohnungen aus den Jahren 1966 bis 1975 — viele Verteiler dort stammen noch aus der Bauzeit und haben keinen FI-Schutzschalter. Ähnlich in der Alten Kolonie Eving im Bezirk Eving, einer 1898/99 errichteten Arbeitersiedlung, und in der Hansemann-Siedlung im Bezirk Mengede, zwischen 1898 und 1916 in vier Bauabschnitten gebaut: Hier treffen wir häufig auf Schränke ohne Reserve für weitere Sicherungsautomaten — und ohne Platz für eine spätere Wallbox. Ein anderes Bild zeigt die dicht bebaute Nordstadt: Dort ist der Zählerschrank selten eine Einzelparteien-Sache, weil in den Gründerzeit-Mietshäusern eine gemeinsame Steigleitung oft mehrere Wohnungen zugleich versorgt — Details dazu auf unserer Seite Zählerschrank-Arbeiten im Mehrparteienhaus der Nordstadt.

  • Scharnhorst — Scharnhorst-Ost, rund 5.250 Wohnungen von 1966–1975
  • Eving — Alte Kolonie Eving, Arbeitersiedlung von 1898/99
  • Mengede — Hansemann-Siedlung, errichtet 1898–1916
  • Innenstadt-Nord — dichter Gründerzeitbestand von 1890–1914, oft eine gemeinsame Steigleitung für mehrere Wohnungen
Häufige Fragen

Zählerschrank & Verteiler — was Dortmunder Leser uns oft fragen

Weitere allgemeine Fragen rund um Elektroarbeiten beantwortet unsere Seite Häufige Fragen.

Muss der alte Schrank komplett raus, oder reicht eine Erweiterung?
Das hängt vom Zustand und der Reserve des vorhandenen Schranks ab. Manchmal reicht eine zusätzliche Unterverteilung, oft ist eine komplette Erneuerung nach VDE-AR-N 4100 die sauberere Lösung — das klären wir bei der Begehung vor Ort und besprechen es vorab am Telefon.
Ist während der Arbeiten der Strom im ganzen Haus weg?
Für den Umbau schalten wir den betroffenen Bereich stromlos — den genauen Ablauf sprechen wir vorher mit Ihnen ab, damit Sie sich darauf einstellen können. Einen festen Zeitpunkt versprechen wir dabei nicht, da jeder Schrank unterschiedlich liegt.
Wer spricht mit dem Netzbetreiber?
Das übernehmen wir als eingetragener Installationsbetrieb für Sie. Der plombierte Zähler- und Hausanschlussbereich darf ohnehin nur in Abstimmung mit dem Netzbetreiber geöffnet werden — Zählersetzung und Plombierung erfolgen ausschließlich durch den Netz- bzw. Messstellenbetreiber.
Passt der neue Schrank auch für eine spätere Wallbox oder PV-Anlage?
Auf Wunsch planen wir bei der Erneuerung gleich Reserve für eine künftige Wallbox oder Photovoltaik-Anlage mit ein, inklusive Platz für einen zusätzlichen Überspannungsschutz. Für die Wallbox selbst gilt: Ladeeinrichtungen über 3,7 kW sind beim zuständigen Netzbetreiber anzumelden — in Dortmund ist das DONETZ, nicht zu verwechseln mit dem Energieversorger DEW21 —, bei 11 kW und mehr zusätzlich genehmigungspflichtig (Grundlage §19 NAV i. V. m. VDE-AR-N 4100). Sagen Sie uns das am besten schon am Telefon.

Alter Schrank, neue Pläne? Rufen Sie durch.

Schildern Sie kurz Alter und Zustand Ihres Zählerschranks — wir sagen Ihnen am Telefon, ob eine Erweiterung reicht oder eine Erneuerung sinnvoller ist. Kostenlos und unverbindlich. Einen Überblick über alle Leistungen finden Sie auf unserer Seite Leistungen.

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