Zählerschrank& Verteiler Dortmund
Der „Sicherungskasten” im Flur oder Keller heißt fachlich Zählerschrank bzw. Verteiler — und wenn er brummt, keinen Platz mehr für weitere Sicherungsautomaten hat oder für eine Wallbox zu alt ist, ist meist eine Erneuerung oder Erweiterung fällig. Wir bauen ihn nach VDE-AR-N 4100 und der TAB Ihres Netzbetreibers neu auf, in Dortmund und Abstimmung mit dem Netzbetreiber.
Ob Erneuerung oder Erweiterung die richtige Lösung ist, klären wir vorab am Telefon — kostenlos und unverbindlich.
Erst prüfen, dann entscheiden: Erneuerung oder Erweiterung?
Am Telefon fragen wir nach dem Alter Ihres Schranks, nach spürbaren Symptomen wie Brummen oder Wärme und danach, ob nur eine zusätzliche Unterverteilung oder ein kompletter Neuaufbau sinnvoll ist. So wissen wir vor dem ersten Termin, worauf wir uns einstellen. Was das im Einzelfall kostet, hängt vom Zustand Ihres Schranks ab — wie wir grundsätzlich mit der Kostenfrage umgehen, lesen Sie auf unserer Seite Kosten & Beratung.
Woran wir merken, dass ein Schrank an seine Grenzen kommt
Vier Situationen, die uns bei Zählerschrank-Anfragen in Dortmund am häufigsten begegnen.
Der Schrank brummt oder fühlt sich warm an
Ein spürbar warmer oder hörbar brummender Verteiler ist kein Zufall — das kann ein Fall für den planbaren Termin sein, in ausgeprägten Fällen auch für unseren Notdienst.
Kein Platz mehr für weitere Sicherungsautomaten
Neue Stromkreise für Küche, Homeoffice oder Garten passen einfach nicht mehr hinein — der Schrank ist bis zur letzten Reihenklemme belegt.
Kein FI-Schutzschalter, keine Reserve für Überspannungsschutz
Ältere Schränke haben oft weder FI-Schutz noch Platz für ein SPD-Gerät. Bei einem Neuaufbau ist der Überspannungsschutz nach DIN VDE 0100-443 und -534 seit dem 15.12.2018 ohnehin verbindlich vorgeschrieben; für unveränderten Bestand besteht dagegen kein Nachrüstzwang, eine Nachrüstung ist aber sinnvoll. Geht es nur um den FI selbst, lesen Sie auch unsere Seite Sicherung & FI-Schalter.
Zu alt für Wallbox oder Photovoltaik
Ein Ladepunkt fürs E-Auto oder eine PV-Anlage braucht Reserve und die passende Absicherung — beides bringt ein alter Schrank meist nicht mit.
Der plombierte Bereich ist tabu — nur der eingetragene Installateur öffnet ihn
Zählerplatz und Hausanschluss sind plombiert und gehören zum Netzbetreiber. Eingriffe in diesem Bereich dürfen ausschließlich durch einen im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragenen Betrieb erfolgen — und nur in Abstimmung mit dem Netzbetreiber (Grundlage NAV §13). Das Setzen und Plombieren des Zählers selbst obliegt dem Netz- bzw. Messstellenbetreiber, nicht uns und nicht Ihnen.
- Wir übernehmen die Abstimmung mit dem zuständigen Netzbetreiber für Sie.
- Zählersetzung und Plombierung erfolgen ausschließlich durch den Netz- bzw. Messstellenbetreiber.
Was zu einem Zählerschrank- oder Verteiler-Auftrag dazugehört
Drei Bausteine, die je nach Ausgangslage kombiniert oder einzeln beauftragt werden.

Neuer Schrank oder Unterverteilung
Kompletter Austausch des Zählerschranks oder Erweiterung um eine Unterverteilung — abgestimmt auf den tatsächlichen Bedarf Ihres Haushalts.

Verdrahtung & Schutzorgane
FI-Schutzschalter, LS-Automaten und bei Bedarf ein Überspannungsschutz (SPD) werden fachgerecht verdrahtet und eingebaut.

Beschriftung & Abnahme
Jeder Stromkreis wird eindeutig beschriftet, die fertige Anlage gemessen und mit Protokoll an Sie übergeben. Eine anschließende Elektroprüfung nach DIN VDE 0100-600 ist auf Wunsch möglich, mehr dazu unter Elektroprüfung.
Was in unserem Auftrag steckt — und was woanders hingehört
In unserem Auftrag enthalten
- Neuer Schrank bzw. Unterverteilung, Verdrahtung und Schutzorgane
- Beschriftung, Abnahme und Prüfprotokoll
- Abstimmung mit dem Netzbetreiber für den plombierten Bereich
Gehört woanders hin
- Der Hausanschluss selbst gehört dem Netzbetreiber — Zählersetzung und Plombierung übernimmt ausschließlich dieser
- Putz- und Wandarbeiten rund um den neuen Schrank sind meist nicht enthalten
- Reicht der Bedarf über den Schrank hinaus, ist das ein Fall für unsere Seite Elektroinstallation
Fünf Schritte von der Begehung bis zum dokumentierten Übergabeprotokoll
Begehung & Bestandsaufnahme
Wir sehen uns den vorhandenen Schrank, den Zählerplatz und die vorhandene Verdrahtung vor Ort an.
Abstimmung mit dem Netzbetreiber
Für den plombierten Bereich klären wir Zählersetzung und Ablauf mit dem zuständigen Netzbetreiber.
Aufbau des neuen Schranks
Der neue Zählerschrank bzw. die Unterverteilung wird nach VDE-AR-N 4100 aufgebaut und verdrahtet.
Umklemmen & Umschaltung
Bestehende Stromkreise werden sicher auf den neuen Schrank umgeklemmt.
Messung & Dokumentation
Abschließende Messung, Beschriftung und Übergabe mit Protokoll.
Worauf sich unsere Arbeit am Zählerschrank stützt
Elektrofachkraft
Verdrahtung, Umklemmen und Inbetriebnahme führt bei uns ausschließlich qualifiziertes Fachpersonal aus.
Fachbetrieb
Als eingetragener Installationsbetrieb stimmen wir den plombierten Bereich direkt mit dem zuständigen Netzbetreiber ab.
Nach VDE-AR-N 4100
Zählerplatz und Aufbau richten sich nach dieser Anwendungsregel und der TAB Ihres Netzbetreibers — Arbeit nach DIN VDE.
Wo in Dortmund Zählerschränke besonders oft in die Jahre gekommen sind
In der Großwohnsiedlung Scharnhorst-Ost im Bezirk Scharnhorst stehen rund 5.250 Wohnungen aus den Jahren 1966 bis 1975 — viele Verteiler dort stammen noch aus der Bauzeit und haben keinen FI-Schutzschalter. Ähnlich in der Alten Kolonie Eving im Bezirk Eving, einer 1898/99 errichteten Arbeitersiedlung, und in der Hansemann-Siedlung im Bezirk Mengede, zwischen 1898 und 1916 in vier Bauabschnitten gebaut: Hier treffen wir häufig auf Schränke ohne Reserve für weitere Sicherungsautomaten — und ohne Platz für eine spätere Wallbox. Ein anderes Bild zeigt die dicht bebaute Nordstadt: Dort ist der Zählerschrank selten eine Einzelparteien-Sache, weil in den Gründerzeit-Mietshäusern eine gemeinsame Steigleitung oft mehrere Wohnungen zugleich versorgt — Details dazu auf unserer Seite Zählerschrank-Arbeiten im Mehrparteienhaus der Nordstadt.
- Scharnhorst — Scharnhorst-Ost, rund 5.250 Wohnungen von 1966–1975
- Eving — Alte Kolonie Eving, Arbeitersiedlung von 1898/99
- Mengede — Hansemann-Siedlung, errichtet 1898–1916
- Innenstadt-Nord — dichter Gründerzeitbestand von 1890–1914, oft eine gemeinsame Steigleitung für mehrere Wohnungen
Zählerschrank & Verteiler — was Dortmunder Leser uns oft fragen
Weitere allgemeine Fragen rund um Elektroarbeiten beantwortet unsere Seite Häufige Fragen.
Muss der alte Schrank komplett raus, oder reicht eine Erweiterung?
Ist während der Arbeiten der Strom im ganzen Haus weg?
Wer spricht mit dem Netzbetreiber?
Passt der neue Schrank auch für eine spätere Wallbox oder PV-Anlage?
Alter Schrank, neue Pläne? Rufen Sie durch.
Schildern Sie kurz Alter und Zustand Ihres Zählerschranks — wir sagen Ihnen am Telefon, ob eine Erweiterung reicht oder eine Erneuerung sinnvoller ist. Kostenlos und unverbindlich. Einen Überblick über alle Leistungen finden Sie auf unserer Seite Leistungen.